Engagement durch Menschlichkeit

Durch meine langjährige Berufserfahrung in den verschiedensten Bereichen therapeutischer Intervention ist mir der Umgang mit Menschen aus allen Altersgruppen vertraut. So war ich in der Arbeit mit behinderten Kindern tätig, engagierte mich in der Musiktherapie von psychosomatisch erkrankten Menschen, unterstützte die Berufsförderung von Jugendlichen oder arbeitete klinisch sowohl im Kinder- und Jugendbereich als auch in der Therapie psychiatrischer Patienten und beruflicher Rehabilitanten.

Ronald Höschel

Qualifikation

2017

Grundkurs zur Achtsamkeit in der Psychotherapie bei Prof. Martin Bohus, AWP
(Arbeitsgemeinschaft Wissenschaftliche Psychotherapie Freiburg)

2014


Ausbildung zum Traumatherapeuten nach dem Irrt-Konzept von Prof. Mervyn Smucker

2012


Approbation zum Psychologischen Psychotherapeuten


Verhaltenstherapie für Erwachsene, Kinder und Jugendliche

2008


Musiktherapeut der DMVS e.V. bei Prof. Christoph Schwabe



2004


Alumnus der Universität Leipzig 
mit Abschluss zum Diplom Psychologen

Persönlicher Therapieansatz

Schon C.G. Jung hat betont, dass man ,den Menschen wirklich als Menschen nehmen und darum seiner Eigenart wegen entsprechend behandeln muss.' Dabei kann alles, was uns an anderen missfällt, zu besserer Selbsterkenntnis führen, wenn wir vor der bewussten Reflexion unserer Schattenseiten nicht zurückschrecken und aufhören, diese anklagend auf andere zu übertragen.

„Lernen Sie das Beste, wissen Sie das Beste – und dann vergessen Sie alles, wenn Sie zu den Patienten kommen.“ war eines seiner Leitmotive und erinnert an die Haltung eines Sokrates, welcher den Menschen keine Ratschläge gab, sondern sie so befragte, dass sie begannen, sich über sich selbst zu wundern.

C.G. Jung hat den ernsthaftesten Versuch des letzten Jahrhunderts unternommen, einen wissenschaftlichen Ansatz zu entwickeln, das Mysterium der Seele zu würdigen. Er verwies auf die universale, identische Struktur der Psyche, einer „kollektiven, seelischen Grundschicht“, wobei er, anders als Sigmund Freud, das physiologische Interesse der Natur zur Arterhaltung nur als ein Element zugrunde liegender Triebenergien betrachtet hat.

Durch die Annahme eines schöpferischen Prinzips, welches durch die Selbsterkenntnis des Menschen, als universelles Verhaltensmuster aller Kulturen vergangener Epochen und Sinn gebende Triebfeder unserer Existenz erfahrbar ist, erkannte und lebte er die „psychologische Revolution des Einzelnen“. Diese kann eine gewaltige soziale Dimension annehmen aber auch in der neurotischen Verdrängung zur wahnhaften Entfesselung kollektiver Energiepotentiale führen, da die „Psychopathologie der Massen in der Psychologie des Einzelnen verwurzelt“ ist.

Somit befinden wir auf einem Scheideweg, bei welchem wir uns klar und unmissverständlich für das Wahrhaftige und Menschliche in uns entscheiden sollten und lernen sollten, Worte dafür zu finden, um diese im aufrichtigen Miteinander offen auszusprechen.

Ronald Höschel
Psychologischer Psychotherapeut (VT)

Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut

Musiktherapeut DMVS e.V.