Traumatherapie

Die Irrt (Imagery rescripting response therapy) ist ein Behandlungsansatz, der von Prof. Mervyn Smucker entwickelt worden ist, um Menschen zu helfen, ihre traumatischen Erinnerungen zu überwinden und zu kontrollieren. Die Behandlung kann außerdem helfen, ein gesünderes Selbstbild und vermehrte Kontrolle über das Alltagsleben zu entwickeln.

Arbeit auf der „inneren Bühne“

Dabei arbeiten wir zu einem großen Teil mit Imaginationen. Das heißt Sie werden gebeten, sich die traumatischen Bilder, Gedanken und Gefühle bildlich vorzustellen und sie zu durchleben, so wie Sie diese während eines Flashbacks oder Albtraums erlebt haben.

Erleben und Bewältigen der traumatischen Erfahrung im Hier und Jetzt

Am Anfang bitte ich Sie, sich die gesamte Erinnerung von einer Trauma-Episode bildlich vorzustellen. Dann wird die Episode noch einmal durchgegangen, aber diesmal wird die Imagination schrittweise so verändert und umgeformt, dass sie einen besseren Ausgang nimmt - einen Ausgang, der ein Gefühl von mehr Stärke und Kontrolle vermittelt.

Das Geschehene lässt sich nicht ändern aber unser Denken und Fühlen darüber

Das Ziel ist, die Bilder von Hilflosigkeit und Ausgeliefertsein durch Stärke- und Bewältigungsbilder zu ersetzen. So stehen Sie dem Trauma nicht länger als Opfer oder Untergebener gegenüber, sondern reagieren als gestärkte Person auf das Erlebte. Das verändert natürlich nicht das traumatische Ereignis an sich, aber es kann die Bilder, Gedanken, Gefühle und Überzeugungen in Bezug auf das Trauma verändern, also die Bilder, die man von dem Trauma immer noch hat.